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Brexit und Paketversand in EU-Drittstaaten

London Skyline

 

Liebe Kunden und Partner,

wie Sie den neuesten Medienberichten entnehmen können, ist aktuell immer noch ungewiss, wie sich die Handelsbeziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich (VK) und der Europäischen Union (EU) in Zukunftgestalten werden.

Sollte es zu einem Austritt ohne anwendbaren Austrittsvertrag kommen, ist ab diesem Zeitpunkt im Warenverkehr zwischen dem VK und der EU mit Zollformalitäten und regulären Drittlandzöllen zu rechnen.

Als Ihr starker Partner für den internationalen Paketversand sind Ihre Pakete – auch im Fall eines harten Brexit – bei uns in besten Händen, denn wir stellen weiterhin einen schnellen und reibungslosen Paketversand in EU-Drittländer sicher.

Als Unterstützung haben wir für Sie nachfolgend die wichtigsten Maßnahmen den Paketversand in EU-Drittstaaten betreffend – wie sie derzeit bereits z. B. für die Schweiz, Liechtenstein oder Norwegen gelten – zusammengefasst:

 

Diese Vorbereitungen sollten Sie nun für Ihren Paketversand nach UK treffen:

Beim Brexit dreht sich alles um die Zollabwicklung. Diese Checkliste erklärt Ihnen Schritt für Schritt wichtige Anforderungen an eine reibungslose Zollabwicklung.

 

 

Um Ihre Produkte in Länder außerhalb der EU zu exportieren, benötigen Sie eine EORI-Nummer.

 

Eine EORI-Nummer (Economic Operators Registration and Identification) wird Importeuren und Exporteuren von den nationalen Zollbehörden zugewiesen. Diese Identifikationsnummer wird für die Zollbearbeitung benötigt. Sie können eine EORI-Nummer hier beantragen:
  
 https://zrb. bmf. gv. at/extern/zrb/spring/eori-flow?execution=e1s1
  
 Achtung! Die Bearbeitungsdauer der Registrierungsanträge ist zumindest mit ca. zehn Arbeitstagen anberaumt.
  
  

Klassifizieren Sie Ihre Produkte mit HS-Codes.

 

Mit den achtstelligen Zolltarifnummern werden Produkte klassifiziert. Wird dieser Code bei Ihrer Zollanmeldung angegeben, wissen die Zollbehörden welche Waren in Ihrer Sendung enthalten sind und wie hoch die Einfuhrzölle und Steuern beim Import sind.
 
Mehr Info dazu finden Sie hier:
 
Link Zolltarifnummern
 
Achtung! Wenn Sie nicht die korrekten Codes angeben, werden Ihre Produkte möglicherweise einer anderen Produktkategorie zugeordnet, für die Sie ggf. einen anderen Zollsatz zahlen müssen.

Die EU-Zollbehörden benötigen für den Export und Import vollständige Daten. 

 

  • Name und Adresse des Absenders und Empfängers
  • Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Absenders und Empfängers
  • Warenbeschreibung
  • Wert der Waren
  • Zolltarifnummer
  • Ursprungsland (Land, in dem die Waren hergestellt wurden)
  • EORI-Nummer
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (wenn es sich bei Ihrem Empfänger um ein Unternehmen handelt, müssen Sie wegen der Verlagerung der Steuerschuldnerschaft die UID-Nr. des Empfängers angeben)
  • Incoterms (regeln die Zahlungsbedingungen für den Empfänger), nur DAP möglich

Ihre Sendung muss Dokumente enthalten.

 

Jeder Sendung muss eine Handels- oder Proforma-Rechnung beigefügt werden. Eine Handelsrechnung wird für Waren mit Handelswert verwendet. Für Waren ohne Handelswert ist eine Proforma-Rechnung erforderlich. Bitte berücksichtigen Sie die dafür notwendigen Anforderungen in unseren aktuellen Exportrichtlinien:
 
https://w w w. dpd. com/at/home/versand/internationaler_versand2/exportrichtlinien
 
Hier finden Sie ein Online-Formular, mit dem Sie Ihre Handelsrechnung bzw. Proforma-Rechnung online erstellen können:
 
https://w w w. dpd. com/at/home/versand/internationaler_versand2/handelsrechnung

 

Bitte beachten Sie:

  • kein Gefahrgut (inkl. LQ) möglich
  • keine Rückholaufträge möglich
  • keine Zustellung an Pickup Paketshops möglich