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02 | 2017 - Stellungnahme zum Kassensturz-Beitrag vom 7. Februar 2017

Der Beitrag von Kassensturz enthält falsche, unlautere Aussagen. DPD nimmt hiermit Stellung zu den Vorwürfen:

Die im Beitrag als Tatsache dargestellte Tour hat so nicht stattfinden können: Das Vertragsverhältnis mit dem Tourenunternehmer Pero S. wurde von DPD gekündigt und auf Ende März 2016 beendet. Wie Kassensturz erwähnt, fand die Tourenbegleitung im April 2016 statt; damals bestand kein Auftragsverhältnis mehr zwischen DPD und dem Tourenunternehmer. Die Aufnahmen entsprechen nicht der Realität, es werden auch verschiedene Autos gezeigt.

Der Tourenunternehmer im Beitrag simuliert strafrechtliche Handlungen wie z.B. Unterschriftenfälschung und Überladung eines Fahrzeuges und behauptet, dass er von DPD dazu gezwungen werde. DPD hat sich gegenüber Kassensturz klar geäussert, welche Massnahmen zur Unterbindung allfälliger Missstände bestehen und wie Tourenunternehmer ohne finanzielle Einbussen die variable Paketmenge bewältigen können, ohne das Fahrzeug überladen zu müssen. Kassensturz hat diese Informationen bewusst weggelassen, um das Dulden der Missstände seitens DPD darzustellen.

Der Scanner berechnet nur die optimale Route. DPD gibt weder Paketanzahl, noch Pausen, noch Geschwindigkeiten vor – die Eingaben in den Scanner macht der Tourenunternehmer selber.

Das Vertragsverhältnis mit Herrn Pero S. wurde nicht durch dessen Konkurs beendet. Das Vertragsverhältnis wurde von DPD gekündigt, weil die Leistungen von Herrn Pero S. grobe Qualitätsmängel aufwiesen und er durch ein für DPD unakzeptables Verhalten auffiel.

Die Vergütungen, welche Kassensturz in dem Bericht erwähnt, sind falsch. Die Vergütungen sind höher; sie richten sich nach Service, Paketgrösse, Region und weiteren Vereinbarungen mit den Tourenunternehmern. Der Gesamtarbeitsvertrag KEP&Mail kann damit eingehalten werden.

Das Geschäftsmodell von DPD ist ein bewährtes, gängiges System in der Logistikbranche. DPD Schweiz verfügt über langjährige Partnerschaften mit seinen Tourenunternehmern – eine durchschnittliche Vertragsdauer beträgt 10 Jahre, die längste Zusammenarbeit besteht seit fast 20 Jahren. DPD kann den eigenen wirtschaftlichen Erfolg nachhaltig nur sicherstellen, wenn auch der wirtschaftliche Erfolg der Tourenunternehmer sichergestellt ist. Eine langfristige, enge und faire Zusammenarbeit mit den Tourenunternehmern ist deshalb enorm wichtig und sehr wertvoll für DPD.

Buchs, 8. Februar 2017, DPD (Schweiz) AG