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Frankaturen.

Lieferbedingungen beim Versand mit DPD im internationalen Welthandel.

In einem Beförderungsvertrag legen Frankaturen fest, welche Kosten bei der Beförderung einer Sendung der Versender und welche der Empfänger übernimmt. Um die vielfältigen Möglichkeiten für Sie einheitlich zu gestalten, basieren die DPD Frankaturen auf den weltweit gebräuchlichen Incoterms.

Incoterms (International Commercial Terms) ermöglichen eine standardisierte Abwicklung von Handelsgeschäften. Durch sie werden Kosten- und Risikoverteilung sowie Sorgfaltspflichten zwischen Verkäufern und Käufern klar geregelt. Wichtig ist, vertraglich eindeutig festzuhalten, welche Fassung verbindlich ist.

Die Lieferbedingungen im DPD System basieren auf den Incoterms® 2010.
 Die wichtigste Neuerung: Die Klausel DDU wurde in DAP (delivered at place) geändert.

Für alle Frankaturklauseln sollte der Bestimmungsort so präzise wie möglich definiert sein (z.B. DAP Oslo). Denn ohne Ortsangabe ist eine Zollabfertigung nicht möglich.

Ist ein anderer Verzollungsort als der im DPD System übliche gewünscht, entstehen Zusatzkosten, die Sie bitte in Ihrem Depot anfragen. Die Kosten werden dem Beauftragenden, also Versender oder Empfänger, in Rechnung gestellt.

Beim Versand in die Schweiz ist für den dort ansässigen Empfänger zu beachten, dass bei Pakettransporten mit den Versandbestimmungen DAP, DAP (zollabgefertigt) und DDP (unversteuert) mit einem Warenwert von mehr als 62,50 CHF eine Vorlageprovision anfällt. Sie wird für die Kapitalbereitstellung berechnet und beträgt 1,5 Prozent der Einfuhrabgaben, mindestens jedoch 8,00 CHF. Hinzu kommen jeweils Verwaltungsgebühren von 10,00 CHF. Diese Beträge werden von DPD Schweiz dem Empfänger (Importeur) jedoch nur dann in Rechnung gestellt, wenn dieser kein Zollkonto (ZAZ) besitzt.
Für weitere Informationen oder eine Beratung steht Ihren Kunden in der Schweiz das dortige DPD Team unter der Tel. +41 848 373 373 gern zur Verfügung.

  • Frankaturen im DPD System (141,55 kB)