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E-shopper Barometer

DPDgroup zeigt Veränderungen des Online-Shopping-Verhaltens der Eurpopäer auf

Mit einer umfassenden Erhebung zu den Online-Gewohnheiten und -Präferenzen europäischer Verbraucher liefert die internationale DPDgroup neue Erkenntnisse zum E-Commerce in Europa. Für die erste Ausgabe des E-Shopper Barometers hat das Marktforschungsinstitut Kantar TNS im Auftrag der DPDgroup 23.450 Verbraucher in 21 europäischen Länder befragt.

Das E-Shopper Barometer ist die bislang umfangreichste Befragung europäischer Verbraucher zum Online-Shopping: Keine andere Studie hat bislang auf solch einer breiten Basis die detaillierten Meinungen und Gewohnheiten europäischer E-Shopper erhoben. Neben europaweiten Trends wie etwa Mobile Commerce oder einer wachsenden Bereitschaft für Einkäufe in ausländischen Online-Shops zeigt die Studie auch die überragende Bedeutung komfortabler Paketservices für den E-Commerce: Faktoren wie ein unkomplizierter Retourenprozess sowie Transparenz und Flexibilität bei der Paketzustellung gehören zu den wichtigsten Treibern einer Kaufentscheidung im Online-Shop. 

 

"Unser Bericht zeigt die wichtigsten E-Commerce-Trends in Europa und bietet einen guten Überblick über das Online-Verhalten von Internet-Käufern, wobei berücksichtigt wird, dass dieses Verhalten von Land zu Land unterschiedlich ist. Grenzüberschreitendes Shoppen erfreut sich jedoch in der gesamten Region großer Beliebtheit, und mehr als zwei Drittel derjenigen, die im Ausland einkaufen, tätigen ihre Einkäufe in anderen europäischen Ländern. Es gibt auch Potenzial für Wachstum in den kommenden Jahren, weil ein erheblicher Prozentsatz der Europäer, die noch nicht auf ausländischen Webseiten eingekauft haben, beabsichtigen, dies zu tun.”

Jean-Claude Sonet, Marketing, Communication und CSR Direktor, DPDgroup

 

  • Die meisten Online-Einkäufe werden europaweit via Laptop oder Desktop-PC abgeschlossen (53 Prozent). Der Mobile Commerce ist jedoch auf dem Vormarsch: auf Smartphones entfallen aktuell 35%. Wobei 42% der Befragten angeben, dass sie eine mobil optimierte Webseite als wesentlichen Faktor bei ihrem Einkauf betrachten.

 

  • Bei den Zahlungsmethoden haben Europas E-Shopper unterschiedliche Präferenzen. Selbst in vielen westeuropäischen Ländern übertreffen digitale Zahlungssysteme (z.B. Paypal) mit 42 bis 35% immer noch die Kreditkarte als bevorzugtes Zahlungsmittel, während in Osteuropa die Nachnahme am bevorzugt wird, was die Wichtigkeit von Vertrauen beim Einkauf unterstreicht.

 

  • Für die meisten (84% der Teilnehmer) ist die Haustür immer noch der bevorzugte Lieferort, allerdings betrachten viele Verbraucher Paketautomaten oder Postämter als Alternative und unterstreichen damit den Bedarf für nahtlose Lieferoptionen, die dem Lebensstil des Verbrauchers entsprechen.

 

  • Flexibilität ist ausschlaggebend – im Gegensatz zu Lieferung am Wochenende oder abends sind für die meisten online Shopper Lieferung am nächsten Tag, Echtzeit-Tracking und die Möglichkeit einer Umverfügung die wichtigsten Gründe für den Kauf bei einem bestimmten Händler. Für fast die Hälfte der online Shopper stellt die Mitteilung der voraussichtlichen Zustellzeit von Seiten des Paketdienstes ein wichtiger Faktor dar.
  • Zuverlässige und komfortable Zustell- und Retourenservices sind entscheidende Erfolgsfaktoren für Online-Shops. Echtzeit-Informationen zum Zustellprozess sind zum Beispiel für 84 Prozent der europäischen E-Shopper ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung, 83 Prozent wünschen sich Optionen zur flexiblen Umleitung von Paketen.  Eine exakte Zustellprognose auf eine Stunde genau ist für 80 Prozent der Online-Shopper ein wichtiges Kriterium bei der Wahl ihres bevorzugten Händlers.

 

  • Einig sind sich die europäischen Verbraucher darin, dass die eigene Haustür nach wie vor der beliebteste Zustellort ist. Bei den Alternativen dazu zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede: Während die Nachbarschaftszustellung mit 13 Prozent die liebste Alternativoption der Deutschen ist (europäischer Durchschnitt: 6 Prozent), findet europaweit der Paketshop mit 16 Prozent mehr Anklang (Deutschland: 6 Prozent).

 

  • Das Wachstumspotenzial alternativer Zustellorte ist in Deutschland allerdings besonders groß: 60 Prozent der E-Shopper möchten zukünftig die Lieferung an einen Paketshop in Anspruch nehmen, 56 Prozent wollen die Möglichkeit der Lieferung an eine Alternativadresse nutzen. Die Abholung bei einem Einzelhändler („Click & Collect“, 45 Prozent) und die Zustellung in einen Paketkasten (44 Prozent) möchten deutsche E-Shopper perspektivisch ebenfalls stärker nutzen.       
  • Europaweit haben 52 Prozent aller E-Shopper schon einmal in einem ausländischen Onlineshop eingekauft. Je nach Land gibt es aber sehr große Unterschiede: Besonders aufgeschlossen für einen Einkauf im Ausland sind Verbraucher aus Lettland (82 Prozent), Portugal (81 Prozent) und der Schweiz (79 Prozent). Deutschland ist mit nur 40 Prozent dagegen europaweites Schlusslicht, auch die Verbraucher in Großbritannien, Polen und Frankreich kaufen besonders häufig in inländischen Online-Shops ein.

 

  • Die Studie zeigt auch das große Wachstumspotenzial des internationalen E-Commerce: 31 Prozent der E-Shopper, die noch nie im Ausland eingekauft haben, beabsichtigen dies in Zukunft zu tun. 69 Prozent der ausländischen Einkäufe werden bei Shops innerhalb der EU getätigt.

 

  • Die beliebtesten europäischen Online-Shops finden sich in Großbritannien (33 Prozent), deutsche Shops kommen mit 28 Prozent auf Platz zwei in Europa. Außerhalb Europas werden vor allem Online-Shops aus China gewählt (40 Prozent), gefolgt von Shops aus den USA (34 Prozent). 

 

 

  • Full_report_e-shopper_barometer (3,66 MB)
  • European_e-shoppers_profiles (268,40 kB)
  • Cross_border (867,83 kB)
  • Customer_experience (435,03 kB)
  • Delivery_preferences (380,29 kB)
  • Products_category (472,38 kB)
  • Brochure_e-shopper_barometer (673,85 kB)

* Der DPDGroup E-Shopping Barometer Report wurde zwischen 19. September und 7. Oktober 2016 von Kantar TNS durchgeführt. Die 23,450 Befragten stammten as 21 europäischen Ländern: Österreich, Belgien, Kroatien, Tschechien, Estland, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Irland, Lettland, Italien, Litauen, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweiz und Großbritannien.

Alle Teilnehmer waren 18 Jahre oder älter und hatten seit Januar 2016 mindestens einmal Waren online bestellt.