6. April 2022 | Presseinformation

Energiepreissteigerungen stellen Kurier-Express-Paketdienstleister vor enorme Herausforderungen

CO2-Bepreisung und Aussetzen von Abgaben auf Treibstoffe und Energiekosten gefordert

Die Herausforderungen, mit denen die Weltwirtschaft aufgrund von Pandemie und Ukraine-Krise konfrontiert ist, machen auch vor den Paketdienstleistern in Österreich nicht Halt. Massive Steigerungen der Rohstoff- und Energiepreise wurden verzeichnet.

„Die Strompreise haben sich seit Mai 2021 verdoppelt und die Gaspreise verfünffacht. Zudem haben sind die Treibstoffpreise extrem gestiegen,“ so Oliver Wagner, Geschäftsführer des Zentralverbandes Transport & Logistik, der ergänzt: „Die Preisentwicklung in beiden Bereichen belastet die Unternehmen der Paketdienstleister enorm. Die Politik hat hier bisher völlig versagt. Die ständig steigende Inflation, getrieben von steigenden Energiepreisen, zeigt wie belastend die Situation ist.“

Bereits im März hat der Zentralverband aufgrund der aktuellen Situation eine Verschiebung der ab Juli geplanten CO2-Bepreisung sowie ein zeitlich begrenztes Aussetzen von Abgaben auf Treibstoffe und Energiekosten gefordert. „Die Politik ignoriert bisher völlig, dass die stark von Energiepreisen abhängige Kurier-Express-Paketbranche, überproportional getroffen wird und durch damit verbundene Kostensteigerungen Wirtschaftsstandort und Kaufkraft weiter geschwächt werden,“ erklärt Wagner.

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie waren die KEP-Dienstleister mit außergewöhnlichen Paketmengen konfrontiert. Steigerungen von 17 Prozent von 2019 auf 2020 und nochmals 20 Prozent von 2020 auf 2021 wurden erfolgreich gestemmt und zeigen, welch wichtige Rolle die Paketlogistik bei der Versorgung der Menschen und Unternehmen spielt. „Mit der Ukraine-Krise ist nun eine weitere Herausforderung dazugekommen, die an die Substanz der Unternehmen geht und nur gemeinsam mit den Kunden gemeistert werden kann,“ so Zentralverband-Geschäftsführer Wagner.

 

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