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Dieser Leitfaden soll Sie bei Ihrer Versandvorbereitung unterstützen und Ihnen helfen, eine transportgerechte Verpackung zu verwenden. Mit den folgenden Verpackungstipps bereiten Sie Ihre Sendung optimal vor.
DPD Verpackungsleitfaden
Neben dem Höchstgewicht von 31,5 kg ist vor allem das Gurtmaß zu beachten. Das Gurtmaß – [Höhe + Breite] x 2 + Länge – dient der Dimensionsbegrenzung von Transportgütern und darf maximal 3 m betragen.
Umfang = (Höhe + Breite) x 2 Gurtmaß (max. 3 m) = Umfang + längste Seite (max. 1,75 m)
Um einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten, muss die Stabilität der Verpackung dem Gewicht der Ware entsprechend angepasst sein. Generell ist zu beachten, dass selbst ein Versand in der Originalkartonage der Waren nicht automatisch eine ausreichende Außen- und/oder Innenverpackung darstellt. Die Kartonage muss als Transportverpackung geeignet sein, bei der – im Gegensatz zur Verkaufsverpackung – die Schutzfunktion im Vordergrund steht.
Die Verpackung muss so beschaffen sein, dass der Inhalt des Paketes bei einem Fall aus 80 cm Höhe auf Ecken, Kanten und Flächen des Paketes nicht beschädigt wird. Außerdem muss das Paket eine Kipp- und Rollsicherheit bei bis zu 30 % Steigung aufweisen.
Eine transportgerechte Außenverpackung muss so konzipiert sein, dass sie den auftretenden Belastungen von innen und außen standhält. Bei druck- und stoßempfindlichem sowie schwerem Versandgut ist die Verwendung von mindestens 2-welliger Wellpappe notwendig, um einen sicheren Transport zu gewährleisten.Wenn Sie aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und des Umweltschutzes bereits gebrauchte Verpackungen wieder verwenden möchten, prüfen Sie die Außenverpackungen, Verschlüsse und Polstermaterial vor Wiederverwendung auf Schäden. Bei Bedarf beseitigen Sie diese oder tauschen die Verpackung aus.
Die Aufgabe der Innenverpackung ist es, das Versandgut so zu polstern und zu fixieren, dass es nicht mit der Außenverpackung in Berührung kommt. Aufgrund der mechanischen Sortieranlagen kann die Lage eines Paketes auf den Förderbändern nicht exakt definiert.
Die Beförderung über das DPD System erfordert eine systemkonforme Verpackung, die das Gut vor Beanspruchungen (z.B. Druck, Stoßkraft, Vibration, Temperatur etc.) durch mechanische Sortieranlagen ausreichend schützt und einen unerwünschten Zugriff auf den Inhalt nicht zulässt.
Um Ihnen den schnellstmöglichen und sichersten Transport zu gewährleisten, ist eine gute Innen- sowie Außenverpackung unumgänglich werden. Eine gleichmäßige Polsterung und Fixierung aller Seiten ist daher ratsam. Alle Leerräume sind so auszufüllen, dass ein Eindrücken des Paketes durch den im System wirkenden Stapeldruck nicht möglich ist.Verwenden Sie weiches Polstermaterial für leichte, härteres Polstermaterial für schwere Waren, um einen Federweg zu ermöglichen, aber ein Durchschlagen zu verhindern.
In vielen Fällen haben sich sogenannte »Styroporflocken« oder Verpackungschipsals ungeeignetes Polstermaterial herausgestellt. Gänzlich ungeeignet sind Flocken aus organischem Material z.B. aus Maisstärke. Besseren bis guten Schutz bieten verschiedene Formen von Luftpolsterfolien und gepresstes Papier. Enthält ein Paket verschiedenartige Güter, so ist die Innenverpackung auf das empfindlichste Gut abzustimmen.
Das Verschlussmaterial spielt eine ebenso große Rolle wie die Außen- und Innenverpackung. Es dient nicht nur als Transportsicherung, sondern auch als Schutz vor Manipulation des Inhalts.
Generell gilt, dass für leichtes Versandgut ein leichtes Verschlussmaterial wie selbstklebendes Kunststoffklebeband ausreichend ist. Schwere Versandgüter müssen zusätzlich umreift oder geklammert werden. Bitte verschließen Sie die Außenverpackung sorgfältig und umreifen diese mit einem gut haftendem Klebeband. Achten Sie dabei vor allem auf einen ausreichenden Schutz der Kanten, da diese besonders stark beansprucht werden. Ideal ist, wenn ein Ecken- bzw. Kantenschutz verwendet wird.
Do's & Don'ts
Bringen Sie sämtliche relevanten Paketkleber (den DPD Paketschein, firmeneigene Adresskleber und speziell den Nachnahme-Hinweis) bitte auf der Oberseite (= der größten Fläche) des Paketes auf! Seiten- und Bodenflächen sind für den reibungslosen Systemablauf nicht geeignet.
Achten Sie bitte darauf, dass sich alle wichtigen Aufkleber (DPD Paketschein, event. Adresskleber, Nachnahme-Hinweis, etc.) inunmittelbarer Nähe zueinander befinden. Keinesfalls dürfen sich die Kleber gegenseitig überdecken.
Legen Sie bitte besonderes Augenmerk darauf, dass der DPD Paketschein nicht durch Verpackungsschnüre, Markierungen, andere Aufkleber oder sonstiges verdeckt wird!
Sollten Sie einen Versandkarton mehrmals verwenden, entfernen Sie bitte alle alten Paketkleber. Falls dies nicht möglich ist, entwerten Sie diese bitte deutlich oder überkleben Sie sie mit dem neuen aktuellen DPD Paketschein.
Falls Schrumpffolien eingesetzt werden, müssen diese über dem Paketschein glatt und ohne Aufdruck sein. Um eine Lesbarkeit im gesamten DPD System zu gewährleisten, ersuchen wir Sie, uns das Folienmaterial vor dem ersten Einsatz auf seine Eignung testen zu lassen. Bitte wenden Sie sich dazu an Ihr DPD Depot.
Damit der Pakettransport im DPD System bestmöglich funktioniert, ist auch die Einhaltung gewisser Limits notwendig. Neben dem Höchstgewicht von 31,5 Kilo ist vor allem auch das Gurtmaß zu beachten. Das Gurtmaß dient zur Dimensionsbegrenzung von Transportgut und errechnet sich aus der Formel 2A+2B+L. Das maximale Gurtmaß für ein DPD Paket ist 3 m. L darf maximal 175 cm lang sein!