3. Januar 2017 | Presseinformation

Wichtiger Knotenpunkt für den Süden Deutschlands: DPD nimmt in Nagold neues Paketsortierzentrum in Betrieb

  • Investition von 30 Millionen Euro

  • Bis zu 300 Arbeitskräfte am neuen Standort

  • Zum Start bis zu 37.000 Pakete pro Tag, Ausbau auf 85.000 Pakete möglich

Nagold/Aschaffenburg, 3. Januar 2017 – Der internationale Paket- und Expressdienstleister DPD hat zum Jahresbeginn 2017 ein neues Paketsortierzentrum in Nagold in Betrieb genommen. Der 77. Standort von DPD Deutschland entstand nach gut einjähriger Bauzeit, DPD investierte dafür rund 30 Millionen Euro. Ab sofort werden in Nagold bis zu 37.000 Pakete pro Tag umgeschlagen. Am neuen Standort werden bis zu 300 Arbeitskräfte im Einsatz ein.  

„Unser neues Depot in Nagold steht exemplarisch für den Wachstumskurs von DPD”

DPD CEO Boris Winkelmann

„Unser neues Depot in Nagold steht exemplarisch für den Wachstumskurs von DPD”, erläutert DPD CEO Boris Winkelmann bei der Inbetriebnahme des neuen Standorts. „Nagold wird gleich zum Start des operativen Betriebs einer unserer wichtigsten Knotenpunkte in Süddeutschland sein. Unsere Investition schafft zukunftssichere Arbeitsplätze und trägt dazu bei, dass wir unser Wachstumstempo beibehalten können.“

Das Nagolder Paketsortierzentrum von DPD befindet sich auf einer Fläche von 57.000 qm im INGpark Nagold Gäu, den die Stadt Nagold gemeinsam mit sechs benachbarten Kommunen betreibt. Die Paketmenge von anfangs 37.000 Paketen pro Tag kann zukünftig noch auf bis zu 85.000 Pakete pro Tag ausgeweitet werden.

Der neue Standort ergänzt und entlastet die benachbarten Depots in Ludwigsburg, Villingen-Schwenningen und Wendlingen. Besonders wichtig ist dabei die Versorgung des Wirtschaftsraums südlich von Stuttgart. Das Einzugsgebiet des Nagolder Depots umfasst einen Radius von rund 50 Kilometern, dazu gehören zum Beispiel die Städte Herrenberg, Sindelfingen und Böblingen.

Das neue Depot in Nagold ist ein besonders energieeffizienter Standort. So wird etwa die Beleuchtungsenergie durch den Einbau von Lichtbändern und LED-Technik auf ein Minimum gesenkt. Darüber hinaus legt DPD bei der hochmodernen Sortiertechnik großen Wert auf verbrauchsarme Motoren und Antriebe. Außerdem führt der neue Standort zu kürzeren Anfahrtswegen als zuvor, was den Umfang transportbedingter CO2-Emissionen senkt. Das Umwelt- und Energiemanagementsystem von DPD ist nach den Normen DIN 14001 und DIN 50001 zertifiziert, zudem hat sich DPD Deutschland zu einem vollständig klimaneutralen Pakettransport verpflichtet.

Als Investor des Bauprojekts ist die DAL Deutsche Anlagen-Leasing beteiligt, verantwortlicher Generalunternehmer des Bauprojekts war die LIST Bau Nordhorn GmbH & Co. KG. Bei den Bauarbeiten wurden insgesamt rund 60.000 m³ Erde bewegt, 6.200 m³ Beton und 5.000 Tonnen Asphalt wurden verbaut. Im Innen- und Außenbereich wurden Rohre über eine Gesamtlänge von 9,5 km verlegt, die Kabelleitungen summieren sich sogar auf 46 km. An Wänden und Böden wurden 53.500 Fliesen gesetzt.

 

Daten und Fakten zu DPD in Nagold

  • Spatenstich: 30. September 2015

  • Inbetriebnahme: 2. Januar 2017

  • Investitionssumme: 30 Millionen Euro

  • Grundstücksfläche: 57.000 qm

  • Bebaute Fläche: 44.000 qm

  • Arbeitskräfte: rund 25 kaufmännische Mitarbeiter, rund 100 im Paketumschlag, 85 bis max. 200 in der Paketzustellung

  • Tägliche Paketmenge zu Beginn: rund 37.000 Pakete/Tag, davon, rund 25.000 Pakete/Tag für Empfänger in der Region, rund 12.000 Pakete/Tag von Versendern in der Region

  • Max. Leistung des Standortes: rund 85.000 Pakete/Tag, davon rund 35.000 Pakete/Tag für Empfänger und rund 50.000 Pakete/Tag von Versendern in der Region

Pressekontakt

Peter Rey

Manager Media & Digital Relations

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Bildmotiv: Am roten Knopf zum Start der Paketbänder (v.l.n.r.): Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann, Niederlassungsleiter Günter Pfaff, DPD CEO Boris Winkelmann und Regional-Geschäftsführer Thomas Ohnhaus.