7. Juni 2018 | Presseinformation

CSR-Report für 2017: DPDgroup senkt CO2-Emissionen pro Paket um 1,6 Prozent

  • Klimaneutraler Pakettransport: Mit dem Ausgleich von 912.731 Tonnen CO2 bleibt DPDgroup europaweit die Nummer 1 auf dem Markt der freiwilligen CO2-Kompensation

  • Predict-Service von DPD reduziert CO2-Emissionen beim B2C-Paketversand um vier Prozent

  • Zahl der Euro-VI-Fahrzeuge um 2.000 gestiegen, Durchschnittsalter der Fahrzeuge auf unter fünf Jahre gesenkt

Aschaffenburg / Paris, 07. Juni 2018 – Im Rahmen des United Nations Global Compact hat die internationale DPDgroup ihren zweiten „Communication on Progress“-Report vorgelegt. Damit dokumentiert der zweitgrößte europäische Paket- und Expressdienstleister die Fortschritte des konzernweiten CSR-Programms DrivingChange™. Eine zentrale Rolle spielt dabei der klimaneutrale Pakettransport. Mit dem Ausgleich von 912.731 Tonnen CO2 bleibt DPDgroup europaweit die Nummer 1 auf dem Markt der freiwilligen CO2-Kompensation. Die CO2-Emissionen pro Paket konnten gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent gesenkt werden. Mit einer Reduktion um 11,2 Prozent im Vergleich zu 2013 wurde das konzernweite Reduktionsziel von 10 Prozent bis zum Jahr 2020 bereits deutlich übertroffen.  

„Unsere Maßnahmen setzen genau dort an, wo wir den größten Unterschied machen und den gesellschaftlichen Wandel am besten unterstützen können”

Paul-Marie Chavanne, CEO von GeoPost / DPDgroup

„Unsere Maßnahmen setzen genau dort an, wo wir den größten Unterschied machen und den gesellschaftlichen Wandel am besten unterstützen können” erläutert Paul-Marie Chavanne, CEO von GeoPost / DPDgroup. „In allen europäischen Ländern entwickeln wir maßgeschneiderte logistische Lösungen für die Innenstädte und setzen auf klimaschonende Alternativen zum herkömmlichen Pakettransport. Das ist ein entscheidender Beitrag, um sowohl die Luftverschmutzung als auch die Verkehrsbelastung in den Innenstädten zu reduzieren.“

Im Rahmen des konzernweiten CSR-Programms DrivingChange™ hat sich DPD verpflichtet, jedes einzelne Paket klimaneutral zu transportieren – ohne Mehrkosten für die Kunden. Um dieses Versprechen einzulösen, misst DPD die transportbedingten CO2-Emissionen, reduziert diese so weit wie möglich und gleicht die verbleibende Menge an CO2-Emissionen durch Investitionen in sieben zertifizierte Klimaprojekte aus. Die Kompensation von zuletzt 912.731 Tonnen CO2 für das Jahr 2017 steht für fast fünf Prozent der freiwilligen CO2-Kompensation in ganz Europa. Die DPDgroup steht damit europaweit an Platz 1 und ist weltweit der führende Paketdienst auf dem Markt der freiwilligen Klimakompensation.

Der branchenweit einzigartige Predict-Service trägt messbar zu den Reduktionszielen von DPD bei. Eine Erhebung für das Jahr 2017 ergab, dass der Predict-Service die CO2-Emissionen bei der Paketzustellung an private Empfänger um vier Prozent senkt. Mit Predict sagt DPD den Zeitpunkt der Paketzustellung exakt voraus und bietet zahlreiche Optionen, um die Zustellung flexibel an den eigenen Lebensalltag anzupassen. Neben der Änderung des Zustelltags ist zum Beispiel auch die Umleitung eines Pakets möglich (etwa an einen Pickup Paketshop oder an einen Wunschnachbarn). Durch diese Funktionalitäten von Predict sinkt die Zahl der erfolglosen Zustellversuche. Damit entfallen unnötige Wegstrecken, was letztlich auch die CO2-Emissionen reduziert.

 

Klimaeffiziente Antriebe: Euro 6, Lastenräder und E-Transporter

Auch die Zusammensetzung des konzernweiten Fuhrparks zahlt immer stärker auf die Bedürfnisse von Umwelt und Gesellschaft ein. So kamen in Europa allein im letzten Jahr 2.000 Fahrzeuge hinzu, die der höchsten Schadstoffklasse Euro 6 entsprechen. Das Durchschnittsalter der Zustellfahrzeuge sank auf unter fünf Jahre. Zudem werden in ganz Europa Alternativen zu herkömmlichen Zustellfahrzeugen erprobt.

DPD Deutschland weitet zum Beispiel die Zustellung per Lastenrad deutlich aus. Aktuell sind Lastenräder bereits in Berlin, Hamburg, Heilbronn und Nürnberg im Einsatz. Weitere Städte wie etwa München, Stuttgart, Ludwigsburg oder Rostock werden im Laufe des Jahres folgen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen: In geeigneten Gebieten kann ein Lastenrad im Zustellgebiet den herkömmlichen Transporter fast 1:1 ersetzen.

Darüber hinaus testet DPD in Hamburg, Berlin und Stuttgart auch Vorserienmodelle des VW e-Crafters. Der VW e-Crafter ist das erste vollelektrische Modell in der bevorzugten Fahrzeugklasse von DPD. Acht vollelektrische E-Scooter – sogenannte TRIPL – sind zudem in Berlin, Hamburg und Köln für DPD im Einsatz.

 

Der United Nations Global Compact

Der United Nations Global Compact ist die weltweit wichtigste Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Auf der Grundlage 10 universeller Prinzipien verfolgt er die Vision einer inklusiven und nachhaltigen Weltwirtschaft zum Nutzen aller Menschen, Gemeinschaften und Märkte, heute und in Zukunft. Der zweite Fortschrittsbericht von DPDgroup zeigt anhand einer Vielzahl von Themen, Fakten und Kennzahlen auf, wie Europas zweitgrößter Paket- und Expressdienstleister Verantwortung übernimmt. Den gesamten Bericht (in englischer Sprache) gibt es hier zum Download: https://www.dpdgroupdrivingchange.com/en/flipbook

Pressekontakt

Peter Rey

Manager Media & Digital Relations

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DPD CSR-Report für 2017

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Bildmotiv: Allein in Nürnberg hat DPD innerhalb eines Jahres 80.000 Pakete klimaschonend per Lastenrad zugestellt.