15. Oktober 2019 | Presseinformation

GfK-Studie im Auftrag von DPDgroup: No-Deal Brexit schreckt Online-Shopper ab

  • 70 Prozent der europäischen E-Shopper wollen im Falle eines harten Brexits nicht mehr in britischen Online-Shops einkaufen

  • Auch 69 Prozent der britischen E-Shopper wollen nicht mehr in europäischen Online-Shops einkaufen, wenn durch den Brexit zusätzliche Gebühren anfallen

  • DPDgroup ist auf einen harten Brexit vorbereitet, erwartet jedoch längere Laufzeiten und deutlich steigende Kosten beim Versand zwischen Großbritannien und den EU-Ländern

Aschaffenburg/Paris, 15. Oktober 2019 – Ein ungeordneter Austritt Großbritanniens aus der europäischen Union („No-Deal Brexit“) hätte massive Auswirkungen auf den Online-Handel zwischen dem Vereinigten Königreich (UK) und den verbleibenden EU-Ländern. Dies belegen neue Zahlen, die das Marktforschungs-Institut GfK in einer Befragung von 24.258 europäischen Online-Shoppern für die internationale DPDgroup erhoben hat. So wollen 70 Prozent der europäischen E-Shopper (und 71 Prozent der deutschen E-Shopper) nicht mehr in britischen Online-Shops einkaufen, falls in der Folge eines harten Brexits zusätzliche Kosten anfallen sollten. Auch 69 Prozent der britischen E-Shopper wollen in diesem Falle nicht mehr im EU-Ausland online einkaufen. Die DPDgroup rechnet für den Fall eines No-Deal Brexits mit deutlich steigenden Kosten aufgrund der dann notwendigen Zoll-, Steuer- und Verwaltungsabgaben. Außerdem erwartet die Nummer zwei im europäischen Paketmarkt längere Lieferzeiten, wenn es zu einem ungeordneten Ausstieg kommen sollte. 

Seit der britischen Volksabstimmung über einen Austritt Großbritanniens aus der europäischen Union hat sich die DPDgroup intensiv auf verschiedene Brexit-Szenarien vorbereitet und Lösungen entwickelt, um den Kunden sowohl in der EU als auch in UK in jedem Falle einen zuverlässigen Paketservice zu bieten. Auch auf die Zollabwicklung großer Paketmengen ist die DPDgroup vorbereitet. Als „Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter“ (AEO) übernimmt die DPDgroup schon heute den Versand einer großen Zahl an Paketen über die EU-Außengrenzen hinweg. Dies umfasst auch die umfassende Unterstützung der Kunden bei der Zollabwicklung.

Im Hinblick auf einen potenziellen EU-Austritts Großbritanniens bereits zum 31. Oktober setzt die DPDgroup auf ein stufenweises Vorgehen, das ab dem 24. Oktober greifen könnte. Dies umfasst etwa die Änderung bestehender Fernverkehrspläne und das Anlaufen von Verzollungsprozessen in mehreren internationalen Gateways, die für die Paketströme von und nach Großbritannien verantwortlich sind.

Pressekontakt

Peter Rey

Manager Media & Digital Relations

GfK-Studie im Auftrag von DPDgroup

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DPD Bildmotiv Brexit

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Bildmotiv: Der drohende EU-Austritt Großbritanniens ohne begleitendes Abkommen verunsichert Online-Shopper auf beiden Seiten des Ärmelkanals.