25. Januar 2021 | Presseinformation

Nachhaltig und ressourcenschonend: Neues DPD Depot in Holzgünz bei Memmingen nimmt Betrieb auf

  • Paketsortierzentrum setzt auf besonders nachhaltige Energieerzeugung

  • Perspektivisch werden vor Ort bis zu 50.000 Pakete pro Tag sortiert

  • Das neue Depot ersetzt den Standort in Kempten

Holzgünz, 25. Januar 2021 – Etwas mehr als ein Jahr ist es her, dass DPD Deutschland gemeinsam mit der Alois Müller Holding GmbH & Co. KG den symbolischen Baubeginn eines „grünen“ Depots in Holzgünz bei Memmingen im Unterallgäu feierten. Die Bauarbeiten verliefen genau nach Zeitplan: Am vergangenen Samstag ist der neue Standort offiziell in Betrieb genommen worden. Zu Beginn werden täglich rund 28.000 Pakete über die Sortierbänder laufen, im Endausbau werden es bis zu 50.000 Pakete sein. Ein besonderer Fokus des Standorts Holzgünz liegt auf dem Thema Nachhaltigkeit: Dank der engen Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Alois Müller Holding GmbH & Co. KG konnte ein Depot errichtet werden, das besonders kosten- und energieeffizient betrieben werden kann.

Auf dem rund 54.000 qm großen Grundstück in Holzgünz entstanden eine Entladehalle, zwei Beladehallen sowie ein Bürogebäude mit einer gesamten Nutzfläche von knapp 10.000 qm. Die Energiezentrale des „grünen“ DPD Depots in Holzgünz ist bereits Ende Dezember in Betrieb gegangen. Als Bauträger trat die regionale Alois Müller Holding GmbH & Co. KG auf, die zugleich Vermieter des Betriebsgeländes ist. Während des Baus legten die Beteiligten einen besonderen Wert auf ressourcenschonende sowie energieeffiziente Lösungen. Die operative Umsetzung des Bauprojekts erfolgte durch LIST Bau Nordhorn, einem langjährigen Partner von DPD.

DPD Deutschland ist ein nachhaltiger Paketversand besonders wichtig. Wir geben unseren Kunden und Paketempfängern ein klares Versprechen, jedes Paket klimaneutral zuzustellen. Das Depot in Holzgünz ist mit seiner besonders energieeffizienten Bauweise ein Paradebeispiel für unser Engagement“

Thomas Ohnhaus, Chief Operating Officer (COO) von DPD Deutschland

Das neue DPD Depot wird nahezu energieautark sein. Mit Hilfe einer rund 7.000 qm großen Photovoltaikanlage mit einer Leistung von insgesamt 750 kW wird für die Hallen und das Bürogebäude eigener Strom produziert und über intelligente Energiespeicher bedarfsorientiert verwendet. Darüber hinaus werden die Gebäude durch ressourcenschonende Betonkernaktivierung geheizt und gekühlt. Die Bereitstellung von Wärme und Kälte erfolgt aus der nahegelegenen Energiezentrale, in der die regenerative Wärme aus Biomasse und CO2-neutraler Kälte aus einer Brunnenanlage gewonnen wird. Dies wirkt sich positiv auf Energiekosten und CO2-Ausstoß aus. „Seit vielen Jahren steht unser Unternehmen für zukunftsorientiertes Denken, die Nutzung regenerativer Energien und vor allem nachhaltiges Handeln. Mit dem ökologischen Neubauprojekt des DPD Depots setzen wir ein weiteres Zeichen“, zeigt Andreas Müller, Geschäftsführer der Alois Müller GmbH, auf. Das flexible und erweiterbare Nahwärmenetz kann auch über die Versorgung des DPD Depots hinaus genutzt werden: Weitere Unternehmen, die sich im Industrie- und Gewerbepark A 96 ansiedeln, können jederzeit mitangeschlossen werden.

Auch hinsichtlich der Bausubstanzen haben die Verantwortlichen darauf geachtet, möglichst nachhaltig zu planen. Das Dachtragwerk beispielsweise wurde aus Holz errichtet. Jeder Kubikmeter Brettschichtholz bindet etwa eine Tonne CO2 und weist somit eine deutlich bessere CO2-Bilanz auf als die Alternativen. Zudem sorgt Holz für eine warme Gebäudeatmosphäre und sorgt dank feuchtigkeitsausgleichender Eigenschaften für ein angenehmeres Raumklima. „DPD Deutschland ist ein nachhaltiger Paketversand besonders wichtig. Wir geben unseren Kunden und Paketempfängern ein klares Versprechen, jedes Paket klimaneutral zuzustellen. Entsprechend investieren wir deutschlandweit in eine nachhaltige Infrastruktur. Das Depot in Holzgünz ist mit seiner besonders energieeffizienten Bauweise ein Paradebeispiel für unser Engagement“, sagt Thomas Ohnhaus, Chief Operating Officer (COO) von DPD Deutschland.

Im Inneren des Depots befindet sich eine moderne und äußerst leistungsstarke Paketsortieranlage. Diese ist in der Lage, pro Stunde bis zu 10.000 Pakete zu sortieren. In der Anfangsphase werden täglich rund 28.000 Pakete sortiert. Perspektivisch wird der Standort Holzgünz dazu in der Lage sein, bis zu 50.000 Pakete am Tag zu verarbeiten.

Das neue Depot in Holzgünz löst den bisherigen Standort in Kempten ab. Dort war DPD an der Kapazitätsgrenze angekommen. Eine Erweiterung war nicht mehr möglich. Dies läuft entgegen der Entwicklung innerhalb der Region: Dank einer hohen Dichte wirtschaftlich starker Unternehmen bietet dieser Teil Süddeutschlands ein großes Potenzial an Geschäftskunden. Das überdurchschnittlich hohe Pro-Kopf-Einkommen sorgt darüber hinaus für einen kräftigen Zuwachs an E-Commerce-Paketen. Nur dank des erhöhten Sortiervolumens kann DPD sicherstellen, auch für die zukünftigen Anforderungen des Paketmarkts gerüstet zu sein. „Wir sehen vor Ort eine spannende Wirtschaftsstruktur mit prosperierenden Unternehmen und sind nun als DPD genau zum richtigen Zeitpunkt mit diesem neuen Depot an den Start gegangen“, so Thomas Ohnhaus. „Die wachsenden Sendungszahlen während der Corona-Pandemie haben unsere Entwicklung um etwa vier Jahre beschleunigt. Umso bedeutender ist der Standort in Holzgünz für die kaufkraftstarke Region um Memmingen.“

Künftig werden über 130 Personen im Paketsortierzentrum Holzgünz beschäftigt sein. Viele Mitarbeiter des Depots Kempten werden im Zuge des Umzugs an den neuen Standort wechseln. Ein Großteil der Arbeitskräfte am neuen Standort wird jedoch neu rekrutiert.

 „Als wir vor über einem Jahr den symbolischen Baubeginn des Depots mit einem Spatenstich gefeiert haben, war noch nicht abzusehen, welche Entwicklung der Paketmarkt im Jahr 2020 nehmen würde. Die Corona-Pandemie stellt einerseits hohe Anforderungen an eine zuverlässige Paketzustellung und hat andererseits dem boomenden Onlinehandel nochmals Auftrieb gegeben. Im Weihnachtsgeschäft 2020 haben wir an besonders mengenstarken Tagen über 2,5 Millionen Pakete pro Tag zugestellt. Daher freue ich mich besonders, dass wir in Holzgünz nun ein weiteres hochmodernes und leistungsstarkes Paketsortierzentrum in Betrieb nehmen können. Derartige Investitionen sind wichtig, um unsere Marktposition zu behaupten. Auch die Lage unweit der schweizerischen und österreichischen Grenze ist strategisch extrem günstig”, ergänzt Thomas Ohnhaus.

 

Ein beeindruckender Film zum neuen Depot in Holzgünz steht auf Youtube bereit und darf in der redaktionellen Berichterstattung sehr gerne eingebettet werden: https://youtu.be/WmIQ68c3Gjg

 

Zahlen und Fakten zum neuen DPD Depot in Holzgünz:

  • Inbetriebnahme:                              23. Januar 2021

  • Grundstücksfläche:                        53.700 qm

  • Davon befestigte Hoffläche:      25.700 qm

  • Gebäudefläche:                               10.000 qm

  • Arbeitskräfte:                                    36 kaufmännische Mitarbeiter

                                                                            100 Arbeitskräfte im Paketumschlag

                                                                            150 Arbeitskräfte in der Paketzustellung

  • Tägliche Paketmenge:                   50.000 Pakete pro Tag im Endausbau (28.000 zu Beginn)

  • Sortierleistung:                                10.000 Pakete pro Stunde

  • Zustellgebiet:                                   Friedrichshafen, Kaufbeuren, Kempten, Leutkirch im Allgäu, Lindau, Memmingen, Oberstdorf, Ravensburg.

Pressekontakt

Peter Rey

Group Manager Communications

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Bildmotiv: Ressourcenschonende Bauweise, Photovoltaikanlage, regenerative Wärme aus Biomasse: In Holzgünz hat DPD Deutschland ein besonders nachhaltiges Paketsortierzentrum in Betrieb genommen.