11. August 2022 | Presseinformation

Im Kampf gegen den Klimawandel: DPD Deutschland beteiligt sich an ehrgeizigem Netto-Null-Ziel der GeoPost/DPDgroup

  • GeoPost/DPDgroup reicht kurzfristiges Dekarbonisierungsprogramm und langfristiges Netto-Null-Ziel zur Begutachtung durch die Science-Based-Target-Initiative ein

  • Verpflichtung zur Senkung von Treibhausgasemissionen um 43% (bis 2030) und um 90% (bis 2040) gegenüber dem Basisjahr 2020

  • Umsetzungsmaßnahmen auch in der deutschen DPD Geschäftseinheit

Aschaffenburg, 11.08.2022 – Als Vorreiter auf dem Paketmarkt ergreift GeoPost/DPDgroup langfristige Maßnahmen, um bis 2040 die Netto-Null-Emissionen [1] zu erreichen. Dazu hat die Gesellschaft ihre Ansätze zur Begutachtung bei der Science-Based-Targets-Initiative eingereicht. DPD Deutschland unterstützt den Dekarbonisierungskurs mit Maßnahmen in den Bereichen Erste und Letzte Meile, Fernverkehr und Elektrifizierung.

Vor dem Hintergrund des rasanten Wachstums in den Bereichen E-Commerce und Paketzustellung beschleunigt die GeoPost/DPDgroup ihren Plan zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Dazu hat die Gesellschaft ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele und Umsetzungspläne bei der Science-Based-Targets-Initiative (SBTi) eingereicht, die Unternehmen weltweit auf Grundlage neuester klimawissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Emissionsreduktion unterstützt.  Die GeoPost/DPDgroup verpflichtet sich damit, bis 2040 ihre Treibhausgasemissionen (Scope 1, 2 und 3) [2] gegenüber dem Basisjahr 2020 um 90% zu reduzieren. Weiterhin sollen alle verbleibenden Emissionen durch Klimaschutzprojekte kompensiert werden.

Die Gesellschaft geht davon aus, dass der Dekarbonisierungsfahrplan im ersten Quartal 2023 von der Initiative validiert wird.

Zur Umsetzung des Netto-Null-Ziels ist jede der 20 größten DPD Geschäftseinheiten in Europa gefordert. DPD Deutschland unterstützt die ambitionierte Zielsetzung aus Paris: „Die Initiative ermöglicht es, unsere Ziele neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen anzupassen und unterstützt bei der Weichenstellung für die Umsetzung“, erklärt Gerd Seber, Group Manager City Logistics & Sustainability bei DPD Deutschland. Die deutsche Geschäftseinheit wird ihren Teil zur Zielerreichung insbesondere durch den Ausbau bestehender Projekte in den Bereichen Erste und Letzte Meile, Fernverkehr und Elektrifizierung beitragen.

Mit dem Ausbau unserer lokal emissionsfreien Zustellung in den größten deutschen Innenstädten haben wir bereits ein ambitioniertes Programm, um unsere Emissionen bis 2030 deutlich zu reduzieren.

Gerd Seber, Group Manager City Logistics & Sustainability

Für die Elektrifizierung der Letzten Meile durch elektrische Transporter und Lastenfahrräder arbeitet DPD Deutschland seit 2021 eng mit dem eCargobike-Hersteller ONOMOTION zusammen. So wird auf der Letzten Meile nicht nur CO2 eingespart, auch der Autoverkehr wird reduziert und trägt zu sauberen und verkehrsberuhigteren Innenstädten bei.

„Unsere Anstrengungen beschränken sich aber nicht nur auf die Letzte Meile – auch im Fernverkehr und in unseren Niederlassungen haben wir uns klare Ziele gesetzt. So wollen wir auch bei einem weiteren Wachstum der Paketmengen unsere absoluten Emissionen senken und die Erreichung des globalen 1,5-Grad-Ziels ermöglichen“, so Seber weiter. Im Rahmen des Projekts [email protected] sollen zunächst bis zu 5% des Lieferverkehrs auf die Schiene verlagert werden. Bislang rollen die Züge mit DPD-Paketen zwischen Duisburg und Hamburg sowie zwischen Duisburg und Leipzig. Außerdem geplant sind weitere Zugverbindungen zwischen Lehrte und Nürnberg sowie Köln und München (Erftstadt - Neufahrn).

 

[1] Unter Netto-Null-Emissionen versteht sich die Reduktion der Scope 1-, 2- und 3-Emissionen auf null und die  Neutralisierung aller restlichen Emissionen. (Quelle: SBTi Net Zero Standard)

[2] Scope 1-Emissionen sind direkte Emissionen aus Unternehmensquellen. Scope 2-Emissionen sind indirekte Emissionen aus der Erzeugung zugekaufter Energie. Scope 3-Emissionen sind alle weiteren indirekten Emissionen, die in der Wertschöpfungskette entstehen. (Quelle: GHG Protocol)

Pressekontakt

Marian Pawelka

Specialist Public Relations