Wie wir arbeiten

 

Unsere Mitarbeitende

Die Sicherheit unserer Mitarbeitenden hat für uns höchste Priorität. Wir investieren jedes Jahr zweistellige Millionenbeträge in die Wartung, Modernisierung und Arbeitssicherheit unserer Anlagen – allein in den Jahren 2023 bis 2026 sind dies mehr als 90 Mio. Euro.

Unsere Anlagen werden regelmäßig kontrolliert, unter anderem im Rahmen von gesetzlich vorgeschriebenen Unfallverhütungsvorschrift-Prüfungen, bei denen Arbeitsmittel, Maschinen und Fahrzeuge auf ihre Betriebssicherheit untersucht werden. Zudem gibt es regelmäßig an den Standorten lokale Arbeitsschutzausschuss-Sitzungen gemeinsam mit unseren Fachkräften für Arbeitssicherheit, externen Betriebsärzten, den Depotverantwortlichen und Betriebsräten. Hinzu kommen Begehungen und Prüfungen der Berufsgenossenschaft oder der staatlichen Aufsichtsbehörden. Sollten Mängel festgestellt werden, werden alle identifizierten Risiken unverzüglich priorisiert und systematisch behoben.

 

Unsere Systempartner

DPD arbeitet eng und vertrauensvoll mit seinen Systempartnern (Subunternehmern) zusammen. Diese beschäftigen jene rund 11.000 Mitarbeitenden, die Sendungen und Pakete zustellen.

Die Zusammenarbeit erstreckt sich meist über viele Jahre. Mit knapp 40 Prozent von ihnen arbeiten wir seit mehr als sechs Jahren zusammen, mit acht Prozent von ihnen sogar seit mehr als 20 Jahren. In unserer „Partner Barometer“-Umfrage, an der 2025 knapp 60 Prozent unserer Systempartner teilnahmen, sagten 74 Prozent von ihnen, dass sie „stolz darauf sind, Teil der DPD Partner-Community zu sein“.

Um Systempartner werden zu können, müssen Logistikunternehmen einen aufwändigen Zertifizierungsprozess durchlaufen. Es ist das seit 2019 branchenübliche Zertifizierungsverfahren „Präqualifikation Kurier-, Express- und Paketdienste“ (PQ KEP). Dabei werden ihre Eignung, Zuverlässigkeit sowie die Einhaltung von Sozialstandards (insb. laut Paketboten-Schutz-Gesetz) geprüft. Erfüllen sie diese Voraussetzungen, wird ihnen dies anschließend von der externen Zertifizierungsstelle ZertBau offiziell bescheinigt.

Darüber hinaus müssen sich neue Systempartner vertraglich unter anderem dazu verpflichten, unsere ethischen und sozialen Standards strikt einzuhalten. Dazu zählen unter anderem: Mindestlohn zahlen, Arbeitszeiten einhalten, Schwarzgelder sind strikt untersagt.

Während der Zusammenarbeit werden Systempartner regelmäßig auf die Einhaltung von Sozialstandards überprüft. Dies geschieht zum einen durch externe Stellen wie Zoll und Berufsgenossenschaften. Außerdem wird mindestens einmal im Jahr, mitunter auch alle drei Monate durch die externe Zertifizierungsstelle ZertBau geprüft, ob die Systempartner Sozialversicherungsbeiträge abführen.

Darüber hinaus überprüft DPD selber seine Systempartner. Aktuell läuft eine solche Überprüfung.

Missstände können sowohl DPD-Mitarbeitende als auch bei Systempartnern beschäftigte Zustellerinnen und Zusteller über unser vertrauliches Hinweisgebersystem Safecall jederzeit und vor allem auch anonym melden.

 

Unsere Kunden

Unser Hauptaugenmerk gilt unseren Kunden, sowohl Versendern als auch Empfängern. Sie vertrauen uns ihre Sendungen an, und unser Ziel ist es, diese so schnell und sicher wie möglich an ihren Bestimmungsort zu bringen. Die meisten unserer Sendungen werden bereits am Folgetag zugestellt, mit DPD Express ist dies sogar zugesagt.

Unser Trackingsystem zählt zu den führenden in Deutschland. Unsere GPS-gesteuerte Live-Verfolgung bietet oft sehr präzise Zeitfenster ("in 15 Minuten bei Ihnen") und erspart den Empfänger:innen somit unnötige Wartezeiten.

Kundenfeedback ist für DPD ein zentraler Baustein, um unsere Servicequalität kontinuierlich weiterzuentwickeln. Beschwerden liefern uns wertvolle Hinweise darauf, wo Abläufe optimiert werden können. Dabei sind wir völlig transparent. Seit 2025 veröffentlichen wir jährlich eine Beschwerdestatistik, die Kundinnen und Kunden sowie der Öffentlichkeit einen Einblick in das Verhältnis von Paketaufkommen und eingegangenen Beschwerden gibt.

Für das Jahr 2025 liegt die Beschwerdequote bei 0,09 Prozent des gesamten Paketaufkommens. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem die Quote 0,11 Prozent betrug, konnte DPD die Anzahl der Beschwerden noch einmal reduzieren.

Die Beschwerdestatistik basiert auf einer systematischen Erfassung und Auswertung aller Anliegen (verspätete Zustellung, beschädigte Sendungen, Verlust), die DPD über verschiedene Kanäle erreichen. Jede Beschwerde – unabhängig davon, ob sie telefonisch, per E-Mail oder online eingeht – wird zentral erfasst, nach Art des Anliegens kategorisiert und ausgewertet. Ziel ist es, Muster frühzeitig zu erkennen und gezielt Maßnahmen zur Verbesserung einzuleiten.

Unsere Schadenquote – also der Prozentsatz beschädigter Sendungen – liegt mit 0,1% im Branchendurchschnitt. Unser Fokus liegt darauf, diese Quote immer weiter zu verringern und damit unsere Qualität zu verbessern.

 

Unser Netzwerk

DPD ist einer der führenden Experten für Paketversand in Deutschland, und wir feiern in diesem Jahr unser 50-jähriges Jubiläum. Wir betreiben in Deutschland 83 Depots und ein Netzwerk von rund 11.300 Pickup-Paketshops und Paketstationen.

DPD Deutschland ist Teil von Geopost, einem europaweit führenden Anbieter von Paketzustellungen und Lösungen für den E-Commerce. Geopost ist in mehr als 50 Ländern tätig und verfügt über 150.000 Paketshops und Paketstationen und das erste länderübergreifende Straßennetz in Europa. Dank des Netzwerks von Geopost sind wir auch Logistikpartner für globale Unternehmen, die neue Absatzmärkte in Europa erschließen wollen.